Im aktuellen SPIEGEL werden die Methoden, mit denen in China geistiges Eigentum behandelt wird, kritisiert. Zahllose Manager klagen darüber, wie sie auf dem chinesischen Markt Fuß fassen wollen – sei es zur Produktion oder zum Absatz – und wie dort geistiges Eigentum mit Füßen getreten wird. Und sie fordern, dass dort, vereinfacht gesagt, auch westliche Gesetzesgrundsätze gelten und befolgt werden sollen. Ist das nicht etwas vermessen? Wenn ich irgendwo zu Gast bin – sei es auf einer Party oder in einem Land, zum Vergnügen oder aus wirtschaftlichem Interesse – befolge ich dann nicht die Regeln des Gastgebers? Stellen wir uns doch mal den umgekehrten Fall vor: eine chinesische Firma würde gern in Deutschland investieren, aber nur, wenn für die Mitarbeiter vor Ort auch chinesische Bedingungen, einschließlich der Todesstrafe bei regimekritischem Verhalten, gelten. Wie würden wir das finden?

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Es ist ja etwas riskant geworden, über den kriminellen Haufen der GEZ – die ehrenwerten Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale, entschuldigung – in Blogs zu schreiben. Aber ich riskiere es trotzdem. Frau Dagmar Reim, Intendantin des RBB, sagte, dass es ja nicht sein könne, “dass alle anderen sich publizistisch aufmachen können ins Internet, nur wir nicht” – so ein Artikel auf Heise Online. Natürlich ist das nicht wahr, Frau Reim, und das wissen Sie auch ganz genau. Was dagegen nicht sein kann, ist, dass eine privilegierte Gruppe den Wettbewerb verzerrt, weil sie mit zwangserpressten Subventionen, entschuldigung, mit gebührenfinanzierten Mehrwertangeboten, ihre Dienste finanziert, die von staatlichen Eintreibern, pardon, GEZ-Mitarbeitern im Außendienst, von den arglosen Bürgern abgezogen, nein, nach geltendem Recht und Gesetz eingefordert… ach, ich geb’s auf. Die Unterlassungsklage wird in Kürze hier veröffentlicht.

Artikel bei Heise Online
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